Zelten im Hochsommer: Tipps & Tricks gegen Hitze

Nach dem Winter folgt der Sommer, logo. Statt Kälte hast du nun mit Hitze sowie Sonne zu kämpfen. Im schlimmsten Fall – denk’ an den Dürresommer 2018 – sogar mit einer wahren Gluthitze. Outdoor nicht wirklich schön. Ein paar Tipps machen das Zelten im Hochsommer aber angenehmer…

  1. das richtige Zelt
  2. der richtige Stellplatz
  3. Aufbau des Zelts
  4. Zelten in der Praxis
  5. ein paar Extra-Tipps
  6. die eigene Person

Zelten bei Hitze ist – Verzeihung – genauso beschissen wie Zelten bei klirrender Kälte. Ja, du nickst. Dennoch: Mit ein paar Tricks ist das Zelten in Sommerhitze gar nicht so schlimm. Hier unsere Tipps für die heißen Tage.

1. Zelten bei Hitze: das richtige Zelt

Zelttyp
Das Wichtigste ist der Zelttyp. Manche Wanderzelte haben eine bessere Belüftung als andere. Beispiel Tunnelzelt: Dieses bietet die beste Raumnutzung, dafür aber die schlechteste Belüftung. Solch ein Zelt gleicht bei Hitze eher einer Sauna als einem luftigen Zelt. Ergo: Ein Tunnelzelt ist zum Zelten in Sommerhitze keine Idee. Besser: Kuppelzelte. Hier hast du wegen der flacheren Wände zwar weniger Platz, dafür eine Top-Belüftung.

Baumwolle
Ebenfalls wichtig: das Material. Das beste Raumklima verspricht dir Baumwolle bzw. Baumwollmischgewebe (Technical Cotton, Polycotton). Ist dein Zelt hingegen aus Kunststoff (speziell Polyester), kann das Zelten bei Sommerhitze eine Qual sein. Weil Kunststoff nicht atmungsaktiv ist, somit die Hitze im Zelt hält.

Obacht: Baumwolle ist schwerer, teurer und trocknet langsamer als Kunststoff. Dafür ist der UV-Schutz besser.

Sommerzelt
Wenn du vor allem im Sommer auf Tour gehst, reicht ein Sommer- bzw. 2-Seasons-Zelt. Das ist allein für die warmen Monate gedacht und daher auch billiger als „winterfeste“ Trekkingzelte.

Terra Hiker (2 Pers.)
High Peak Woodpecker (3 Pers.)
Wechsel Tents Venture 2 TL (2 Pers.)
Terra Hiker Zelt, 2 Personen Kuppelzelt, Wasserdicht Campingzelt, 4000 Wassersäule, Vielseitige Verwendung, Kann auch als Moskitonetz und Sonnenschutz (TH0107)
High Peak Zelt Woodpecker 3 Pesto/Rot, L
Wechsel Tents Geodät Zelt Venture 2-Personen - Travel Line - Wasserdicht, Komplett freistehend, 4-Jahreszeiten
2 Eingänge, Netzfenster, atmungsaktives Nylon-Netz, nur 1.700 g schwer
3.000 mm Wassersäule, 2 wettergeschützte Eingänge
Innenzelt separat nutzbar, Außenzelt 5.000 mm Wassersäule
159,99 EUR
84,99 EUR
249,90 EUR
Terra Hiker (2 Pers.)
Terra Hiker Zelt, 2 Personen Kuppelzelt, Wasserdicht Campingzelt, 4000 Wassersäule, Vielseitige Verwendung, Kann auch als Moskitonetz und Sonnenschutz (TH0107)
2 Eingänge, Netzfenster, atmungsaktives Nylon-Netz, nur 1.700 g schwer
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High Peak Woodpecker (3 Pers.)
High Peak Zelt Woodpecker 3 Pesto/Rot, L
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Wechsel Tents Venture 2 TL (2 Pers.)
Wechsel Tents Geodät Zelt Venture 2-Personen - Travel Line - Wasserdicht, Komplett freistehend, 4-Jahreszeiten
Innenzelt separat nutzbar, Außenzelt 5.000 mm Wassersäule
249,90 EUR

Außenzelt
Weil bei solchen „Sommerzelten“ das Außenzelt – wenn das Zelt denn zweilagig ist – nicht bis auf den Boden reicht, sondern vorher endet. Entsprechend sind solche Trekkingzelte zwar weniger wetterfest, dafür besser belüftet. Weil die Luft optimal zirkulieren kann.

Tipp: Zwischen Innen- und Außenzelt sollte möglichst viel Platz sein, damit die Luft tatsächlich zirkulieren kann.

Eingänge
Davon ab sollte das Zelt mindestens zwei Eingänge und viele Belüftungen (Fenster etc.) haben. So sorgst du bei Bedarf für Durchzug, was das Zelten im Hochsommer angenehmer macht.

Moskitogaze
Das Innenzelt sollte zudem großflächig aus Moskitogaze bestehen. Weil diese Luft deutlich besser durchlässt als Stoff, Mücken jedoch draußen hält.

Tipp: Je mehr Gaze, desto besser! Ebenfalls gut: Mikrofaser.

Farbe
Achte außerdem auf die Farbe. Hell ist besser als dunkel. Helle Flächen heizen sich weniger stark auf als dunkle und reflektieren die Hitze sogar teilweise.

2. Zelten bei Sommerhitze: Stellplatz

Schatten
Willst du dein Zelt kühl halten, suche Schatten. Diesen findest du unter Bäumen, zwischen Hügeln, Hütten, Felsen oder in Höhlen.

Tipp: Achte beim Zelten im Sommer darauf, von wo die Sonne zu welcher Zeit scheint. Willst du morgens länger schlafen, stelle dein Zelt westlich des Schattenspenders. Weil die Sonne im Osten aufgeht. Stehst du schon früh mit den Vögeln auf, baue dein Zelt östlich des Schattenspenders auf.
Achtung: Zeltest du unter Bäumen, ist Gewitter gefährlich. Äste können herabfallen oder gar ein Blitz einschlagen.

Luft
Ebenfalls ein guter Tipp für das Zelten bei Sommerhitze: Suche einen Platz, wo die Luft zirkuliert. Also wo eine sanfte Brise weht. Solche Stellen findest du zum Beispiel am Strand, an einem See oder auf einem Hügel.

Tipp: Findest du einen solchen Platz, richte dein Zelt nach dem Wind. So kann der Eingang den Wind einfangen.
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Wasser
Apropos Brise: Eine solche findest du oft am Wasser. Zelten bei Hitze verlangt also nach einer Route am Wasser entlang. Egal ob Fluss, See oder Meer. Warum? Weil das Wasser die Luft kühlt. Zelte also so nah wie möglich am Wasser.

Tipp: Bei einem See, Teich oder Meer richte dein Zelt zum Wasser aus. So fängst du die frischen Brisen ein, die vom Wasser kommen. Zeltest du an einem Fluss oder Bach, sollte dein Zelteingang hingegen flussauf zeigen. Weil von da in der Regel der kühle Wind kommt.
Achtung: Wasser heißt oft auch Mücken! Am Meer seltener, an Bächen und Seen öfter.

Nachts
Clever ist beim Zelten im Hochsommer zudem eine Stelle, wo du draußen schlafen kannst. Achte auf flache Böden, schattige Plätze oder Bäume. Zwischen letzteren kannst du prima eine Hängematte oder ein Baumzelt spannen. Oder ein Tarp, wenn du darunter schläfst.

Achtung: Meide Stellen mit vielen Insekten, Zecken oder wilden Tieren.

3. Camping in der Sommerhitze: Zeltaufbau

Grube
Bist du etwas Arbeit nicht abgeneigt, buddel’ ein Loch bzw. eine Grube. So 50, 60 cm tief. Hier ist die Erde deutlich frischer als der eigentliche Boden oder die trockene Sommerluft. Entsprechend kannst du dein Zelt kühlen. Versuch’s mal.

Tipp: Willst du dir die Arbeit sparen oder kannst nicht graben, lege eine Plane bzw. Folie unter dein Wanderzelt. Die ist zwar weniger effektiv, kann aber schon helfen.

Dämmerung
Ebenfalls ein Tipp beim Zelten in Sommerhitze: Bau’ dein Zelt erst in der Dämmerung auf. So kannst du dein Trekkingzelt verpackt im Schatten lagern, statt dass sich dieses in der Abendsonne aufheizt.

Regendach
Hat dein Zelt ein „Regendach“ bzw. ist dieses zweilagig? Dann nimm’ (wenn möglich) das Außenzelt ab. Dieses soll vor allem Regen und damit Feuchtigkeit abhalten. Es hält allerdings auch die Hitze im Zelt. Allein mit dem aufgebauten Innenzelt ist das Zelten im Hochsommer deutlich luftiger.

Tipp: Sollte es regnen, spannst du das Außenzelt oder ein Tarp über das Innenzelt. So bleibst du trocken und kannst trotzdem die Frische genießen.

Isodecke
Eine weitere Idee: eine reflektierende Plane, die du auf dein Zelt legst. Gut geeignet ist zum Beispiel die Isodecke aus dem Erste-Hilfe-Set. Die silberne Seite bitte nach oben.

SEHR GÜNSTIG...
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Unigear Zeltplane, Tarp für Hängematte, wasserdicht mit Ösen + 6 Erdnägel+ 6 Seilen, Regenschutz Sonnenschutz für Ourdoor Camping MEHRWEG (Grün-300 x 300cm)
AMAZONAS Ultra-Light Adventure Tarp 340 x 280 cm Eigengewicht 380 Gramm
Aqua Quest Defender King Kamo Tarp - 100% wasserdichtes Heavy Duty Nylon Bushcraft Überleben Obdach - 4x3 m Camo/Tarnung
3.000 mm Wassersäule, erhöhter Sonnenschutz (UV 50+), auch als Footprint nutzbar
nur 380 g "schwer", trapezförmiger Schnitt speziell für Hängematten, 2.000 mm Wassersäule
für extreme Wetterbedingungen, 20.000 (!) mm Wassersäule, Tarnfarbe, 4 Größen: 3 x 2 bis 4,5 x 4,5 m
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132,95 EUR
104,99 EUR
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Tarp
Alternativ geht natürlich auch ein Tarp, das dir dann quasi als Sonnensegel dient. So schützt du dein Zelt zudem vor Vogelkot und Baumharz.

Wichtig: Bei einer Plane (Tarp) lass’ zwischen Zelt und Plane Platz. So kann die Luft hindurchströmen. Eine Isodecke solltest du hingegen mit Panzertape direkt auf dem Zelt befestigen. Sonst fliegt diese schnell davon.

Zeltabbau
Bleibst du mehrere Tage an dem Ort, bau’ dein Trekkingzelt tagsüber ab. Das ist zwar zusätzliche Arbeit, doch so kannst du das Zelt verpackt an einem kühlen Ort lagern. Sonst mutiert dieses beim Zelten in Sommerhitze schnell zum Backofen.

4. Zelten im Hochsommer: Zelt kühl halten

Offen
Ansonsten halte – entgegen der breiten Meinung – dein Wanderzelt so lange wie möglich offen. Heißt: Reiße Eingänge und Fenster auf, sorge für Durchzug (= Zirkulation). So bringst du kühle Luft ins Zelt. Sonst mutiert dein Zelt schnell zur Sauna.

Tipp: Gibt es in der Gegend viele Insekten, achte beim Kauf eines Zelts auf Moskitoschutz. Die Gaze hält Mücken und Co. draußen, lässt aber Luft hinein.

Schlafen
Schlafen musst du beim Zelten bei Sommerhitze natürlich nicht in deinem Schlafsack. Darauf ist aber eine gute Idee. Denn moderne Schlafsäcke sind auf das Halten von Wärme ausgelegt. Liegst du hingegen auf dem Schlafsack, erstickt dich die Hitze nicht.

Tipp: Halte dich bei Hitze möglichst draußen auf!
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Ventilator
Eine gute Idee ist auch ein kleiner Ventilator – mit Batterie. So kannst du beim Zelten im Hochsommer ein laues Lüftchen (= Zirkulation) erzeugen.

Tipp 1: Platziere den Ventilator in einer Ecke deines Zelts. Nutze (wenn vorhanden) den Oszillationsmodus. Achte auf offene Fenster bzw. Belüftungen. Sonst bewegt der Ventilator nur die warme Luft im Zelt.
Tipp 2: Etwas Eis vor dem Ventilator macht die Luft kälter. Auf Tour ist Eis natürlich ein Mangel. Die Alternative: ein feuchtes Handtuch auf dem Ventilator. Übernachtest du auf einem Campingplatz, schadet eine Frage nach Eis nicht.
Tipp 3: Hast du keinen Ventilator zur Hand – was speziell beim UL-Trekking keine Überraschung wäre -, versuch’ es mit feuchten Handtüchern. Diese legst du außen auf das Zelt.

Obacht
Trotz all dieser Tipps kann es passieren, dass Zelten bei Hitze Folgen hat. Fühlst du dich schwach oder verwirrt, ist dir übel oder schwitzt du extrem, verlass’ sofort dein Zelt. Such’ dir wenn möglich ein kühles, schattiges Plätzchen. Und trinke, trinke, trinke! Die genannten Zeichen sind typische Symptome, dass du unter Wassermangel leidest.

5. Extra: Praktische Tipps zum Zelten bei Hitze

Zuletzt ein paar „praktische“ Tipps zum Zelten im Hochsommer.

Personen
In deinem Zelt sollten nicht mehr Personen schlafen als vom Hersteller „erlaubt“. Ansonsten gilt die Devise: Je mehr Körper, desto mehr Hitze. Drei Mann in einem 2-Personen-Zelt machen dieses nicht nur eng, sondern außerdem warm. Im Winter vielleicht angenehm, im Sommer nicht.

Schlafsack
Logisch, dass du zum Zelten bei Sommerhitze besser einen dünnen Sommer- statt dicken Winterschlafsack einpackst. Alternativen: ein Hüttenschlafsack oder Quilt. Letzterer ist in der Regel eine simple Decke, die du zuknöpfen oder offen lassen kannst. Im Fazit also luftiger und weniger beengt als ein Schlafsack.

Tipp: Daune oder Kunstfaser? Im Sommer ist die zweite Idee besser. Erstens weil Daunen im Sommer etwas zu viel des Guten sind. Zweitens weil Kunstfaser kaum Feuchtigkeit aufnimmt und Zelten bei Sommerhitze Schweiß bedeutet. Daunen verklumpen schnell bei Feuchtigkeit und verlieren somit ihre Isolierfähigkeit.

Kochen
Keine gute Idee beim Zelten im Sommer ist Kochen, also direkt im Trekkingzelt. Logisch, dass du so Hitze erzeugst. Vor allem abends. Davon ab begünstigt Kochen im Zelt die Bildung von Kondenswasser. Die Brandgefahr ist ebenfalls nicht ohne. Koch’ also draußen und möglichst etwas entfernt von deinem Zelt.

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Pausen
Apropos kochen: Bist du im Hochsommer auf Tour, mach’ es wie die Südländer – halte über die Mittagshitze Siesta. So von 12 bis 15 Uhr. Auch Sightseeing ist dann keine gute Idee. Außer in Kirchen oder alten Burgen, die sind durch ihre dicken Mauern selbst im Sommer herrlich frisch. Keine Kirche oder Burg da? Dann lieber eine Rast unter einem Tarp als Sonnenschutz.

6.1. Zelten bei großer Hitze: eigene Person

Übrigens solltest du beim Zelten im Sommer nicht nur auf dein Zelt achtgeben – sondern auch auf dich selbst.

Trinken
Die wichtigste Regel beim Zelten im Sommer bzw. überhaupt im Sommer: trinken, trinken, trinken. Ansonsten trocknet dein Körper ganz schnell aus. Folgen: Kopfschmerzen, null Elan, Kollaps.

Haut
Im Sommer kann sich deine Haut in der Regel vorbereiten. Wegen der Sommersonne produziert diese dann Melanin – und bräunt sich. Fährst du jedoch im Winter in den Süden und damit in die Sonne, ist ein Sonnenbrand kein Wunder. Jeder Sonnenbrand erhöht wieder dein Hautkrebsrisiko. Es wäre daher eine gute Idee, wenn du dich im Solarium vorbräunst.

Tipp: Achte auf ein Solarium, dass UV-A- ebenso wie UV-B-Strahlen nutzt. Die Regel ist leider nur ersteres. UV-A bräunt zwar deine Haut, doch nur UV-B sorgt für den nötigen Schutz gegen Sonnenbrand.
Obacht: Für Kinder und Jugendliche ist das Solarium per Gesetz verboten. Befolge die nächsten Tipps daher umso mehr.

Sonnencreme
Logisch, dass dann vor allem Sonnencreme eine Option ist. Lass’ dich hierzu ruhig mal in einer Apotheke oder Drogerie beraten, denn je nach Haupttyp ist mehr oder weniger Sonnenschutz nötig.

Tipp: Spar’ nicht mit Sonnencreme. Trage das Zeug großzügig auf und erneuere den Schutz von Zeit zu Zeit. Vor allem am Wasser, denn dieses reflektiert die UV-Strahlen. Trotzdem: Bleib’ auch mit Sonnencreme nicht länger in der Sonne als nötig. Schatten ist der beste Sonnenschutz.

6.2. Kleidung und Hut heißt Sonnenschutz…

Kleidung
Ebenso wie natürlich Kleidung. Hier gilt: Lang ist besser als kurz. Statt weiße Baumwolle – lässt viele UV-Strahlen durch – setzte auf Polyester oder spezielle Sonnenschutzkleidung.

Tipp: Mach’ es wie die Beduinen. Luftig-dünn, weit geschnitten, aber komplett verhüllt.
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Kopf
Das schließt übrigens deinen Kopf ein, vor allem bei kurzgeschorenen Haaren oder Glatze. Sehr gut sind Hüte mit Krempe oder Anglerhüte (Boonie Hat), die schützen zudem Ohren und Nacken. Schlecht: Caps mit netzartigen Oberteil oder Visor-Caps (Stirnband plus Schirm). Bei solchen ist der Sonnenschutz quasi null.

Sonnenbrille
Auch eine Sonnenbrille ist eine gute Idee beim Wandern und Zelten im Hochsommer. Achte auf einen großen Rahmen mit breiten Bügeln, somit bannst du das gefährliche Seitenlicht. Der Rahmen sollte wiederum so breit wie deine Augenhöhlen sein. Der obere Rand bis zu den Augenhöhlen reichen, der untere Rand bis zum Jochbein. Achte außerdem auf das Zertifikat UV-400. Dann schützt die Sonnenbrille vor UV-A- und UV-B-Strahlen.

Tipp: Trage die Brille ständig, vor allem am Wasser. Dieses reflektiert und verstärkt UV-Strahlen. Wie dunkel die Gläser sind, ist übrigens egal. Selbst helle Gläser können UV-400 entsprechen. Trägst du generell eine Brille, frage deinen Optiker nach einer Sonnenbrille in Sehstärke.

Das war’s. Hast du noch einen Tipp zum Zelten bei Hitze? Dann poste einen Kommentar!

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