Wie das Zelt trocknen? So vermeidest du Schimmel & Mief

Was für eine Tour: Tagelang warst du auf deinem Trek im Regen unterwegs. Trotz aller guten Tipps zum Zelten im Regen ist dein mobiles Daheim feucht. Logisch, dass sich nun alles um die eine Frage dreht: Wie kannst du dein Zelt trocknen?

Wobei: Vielleicht überlegst du auch, warum du dein Zelt überhaupt trocknen solltest? Komm besser nicht auf dumme Ideen. Denn trocknen musst du dein Zelt auf jeden Fall. Zumindest, wenn du von diesem länger etwas haben willst. Lagerst du dein Zelt feucht ein, kannst du dich auf unschöne Folgen verlassen. Und zwar…

  • Stockflecken
  • Schimmel
  • muffiger Geruch

Willst du auf deinem nächsten Trek wirklich in solch einem Zelt schlafen? Eher nicht. Flecken mögen ja noch harmlos sein, Schimmel und Mief dagegen weniger. Zumal ein feuchtes Zelt ein schlechtes Raumklima bietet. Ist es draußen etwas frischer, wird dir in der Nacht schnell klamm. Gar nicht schön. Entsprechend wirst du das Zelt wohl schnell entsorgen. Im besten Fall kostet dich der Spaß 50 Euro. Im schlimmsten ein paar hundert.

Zelt trocknen auf dem Campingplatz

Das Zelt zu trocknen, ist also ein Muss. Am einfachsten geht das übrigens noch auf einem Campingplatz. Diese drei Tipps helfen dir dabei…

  1. Schon bei der Anreise solltest du dir einen guten Stellplatz suchen. Gut heißt: Einen Platz mit Morgensonne. So profitierst du nach einer regnerischen Nacht von den ersten Sonnenstrahlen. Feuchtigkeit dampft diese schnell weg – wenn es nicht weiter regnet. Mit etwas Glück ist es am Morgen der Abreise aber sonnig und du kannst dein Zelt trocken lassen.
  2. Apropos Wetter: Achte auf den Wetterbericht. Soll es am Tag der Abreise regnen? Den Tag davor aber die Sonne strahlen? Dann sei clever, reise einen Tag früher ab. So ist und bleibt dein Zelt trocken, du brauchst es also gar nicht erst trocknen.
  3. Achte außerdem auf den Zeltboden und (wenn im Einsatz) auf die Zeltunterlage. Gerade diese sind oft schmutzig sowie eben feucht. Also reinige diese Teile und trockne sie. Zum Beispiel mit einem alten Handtuch.

Tipp: Manche Campingplätze bieten einen speziellen Trockenraum. Also einen Raum, wo du nasse Ausrüstung zum trocknen aufhängen kannst. Ist für deinen Trip Regen angesagt, solltest du solche Campingplätze wählen.

Einbogenzelt
Tunnelzelt
Kuppelzelt
outdoorer Trek It Easy 2 (2 Pers.)
Vaude Arco (2 Pers.)
Coleman Darwin (2 Pers.)
outdoorer Trekkingzelt für 1-2 Personen Trek It Easy 2, leichtes Schnellaufbau-Zelt, kleines Packmaß
VAUDE 2-personen-zelt Arco 2P, geräumiges Tunnelzelt für 2 Persoen, mossy green, one Size, 114961480
Coleman Darwin 2 Zelt, 2 Mann Campingzelt, einfach aufzubauen, 2 Personen Zelt für Trecking und Touren, wasserdicht WS 3.000 mm
wenig Gewicht, einfach aufbaubar
beste Raumnutzung, schneller Aufbau
wenig Platzbedarf, gute Belüftung
nicht freistehend, kleine Grundfläche
nicht freistehend, schlechte Belüftung
schlechte Raumnutzung, schwer
89,95 EUR
196,39 EUR
70,99 EUR
Einbogenzelt
outdoorer Trek It Easy 2 (2 Pers.)
outdoorer Trekkingzelt für 1-2 Personen Trek It Easy 2, leichtes Schnellaufbau-Zelt, kleines Packmaß
wenig Gewicht, einfach aufbaubar
nicht freistehend, kleine Grundfläche
89,95 EUR
Tunnelzelt
Vaude Arco (2 Pers.)
VAUDE 2-personen-zelt Arco 2P, geräumiges Tunnelzelt für 2 Persoen, mossy green, one Size, 114961480
beste Raumnutzung, schneller Aufbau
nicht freistehend, schlechte Belüftung
196,39 EUR
Kuppelzelt
Coleman Darwin (2 Pers.)
Coleman Darwin 2 Zelt, 2 Mann Campingzelt, einfach aufzubauen, 2 Personen Zelt für Trecking und Touren, wasserdicht WS 3.000 mm
wenig Platzbedarf, gute Belüftung
schlechte Raumnutzung, schwer
70,99 EUR

Wäscheleine: Das Zelt daheim trocknen

Auf einem Trek ist das Trocknen des Zelts bzw. überhaupt deiner Ausrüstung ungleich schwerer. Weil du Tag für Tag dein Zelt verpackst und somit feucht transportierst. Trocknen ist also gar nicht so einfach. Dennoch: Oben genannte Tipps gelten auch in diesem Fall. Wähle also wenn möglich einen Stellplatz mit Morgensonne und achte auf den Wetterbericht. Ansonsten nutze jede „trockene“ Minute. Heißt: Breite das Zelt zum Beispiel in Pausen in der Sonne aus. Oder spann’ eine Abspannleine zwischen zwei Bäume und häng’ dein Zelt auf. Ohne Sonne kannst du allerdings kaum vermeiden, dass du dein Zelt nass einpacken musst.

Wichtig: Achte in dem Fall darauf, dass du dein Zelt nur locker zusammenpackst. Falte es nicht platt zusammen. Ob das Zelt noch in den Packsack passt oder nicht, ist egal. Du musst es nur nach Hause bringen.

Daheim geht du dann am besten so vor…

  1. Pack dein Zelt so schnell wie möglich aus und falte es auseinander.
  2. Bau’ das Zelt im Garten auf und sorge für Durchzug. Alternativ hängst du es auf Terrasse oder Balkon auf, zur Not über das Geländer.
  3. Hast du weder Garten noch Terrasse bzw. Balkon, häng’ das Zelt auf einen Wäscheständer auf. Wichtig ist lediglich ein trockener – kein feuchter – Raum.
  4. Dreh’ das Zelt ab und an herum, damit es von allen Seiten trocknen kann.
  5. Check’ außerdem, ob die Nähte trocken sind. Diese brauchen in der Regel länger als die Zeltbahnen.
  6. Trockne auch den Packsack.

Anschließend kannst du das Zelt zusammenfalten und einlagern.

Wichtig: Packst du dein Zelt nach einer Tour feucht zusammen, lass‘ es maximal für 24 Stunden in diesem Zustand. Ansonsten sind die oben genannten Folgen keine Überraschung.

Extra-Tipp für Zelte aus Baumwolle

Hast du ein Zelt aus Baumwolle? Dann ein Extra-Tipp: Verpacke dieses nicht in einen Plastikbeutel. Sondern in einem Packsack, der ebenfalls aus Baumwolle besteht. Denn nur in diesem ist ein Baumwollzelt ausreichend belüftet. In einem Plastikbeutel kann ein Baumwollzelt dagegen nicht „atmen“. Folge: Das Zelt wird mit der Zeit feucht. Feucht heißt wieder Flecken, Schimmel, Mief. Eben das, was du vermeiden willst.

Geht dir also irgendwann der originale Baumwollbeutel entzwei, ersetze diesen bloß nicht mit einem aus Plastik. Leg’ dir stattdessen einen neuen Packsack aus Baumwolle zu.

Fazit: Lagerst du dein Zelt nach einem Campingurlaub oder einem Trek ein, muss dieses absolut trocken sein. Sonst brauchst du dich über Schimmel und Co. nicht wundern.

Noch ein Tipp zum Schluss: Regen, Sonne und das ständige Auf- und Abbauen gehen zu Lasten der Imprägnierung. Wie du diese kontrollieren und auffrischen kannst, erfährt du hier.

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