Zelttypen: Vorteile & Nachteile typischer Trekkingzelte

Du suchst ein neues Trekkingzelt? Prima, denn hier erklärt dir WANDERZELT.DE erst einmal die verschiedenen Zelttypen. Ach, du hast geglaubt, Wanderzelt ist gleich Wanderzelt? Falsch gedacht, Kumpel. Tatsächlich findest du gleich ein paar Zelttypen, die für deine nächste Trekkingtour in Frage kommen. Jeder dieser Zelttypen bietet dir seine ganz eigenen Vorteile. Ebenso wie leider auch Nachteile.

So ist zum Beispiel das eine Zelt besonders schnell aufgebaut. Kein Witz, das Wurfzelt steht innerhalb weniger Sekunden. Nur ist dieser Zelttyp leider etwas sperrig und daher nur bedingt für eine längere Wandertour geeignet. Andere Zelttypen sind wieder besonders sturmfest und geben selbst unter Schneelast nicht auf. Solche Zelttypen lohnen aber nur in den Bergen oder auf Extremtouren. Zumal solche Zelte nicht billig sind. Und dein neues Trekkingzelt ist sicher auch eine Frage des Geldes, oder?

Zelttypen: Welches Zelt ist das richtige für dich?

Vielleicht suchst du auch eher nach Zelttypen, die wenig Gewicht haben. Oder dir ein tolles bzw. luftiges Klima in einem heißen Sommer bieten. Oder Zelttypen, die freistehend sind. Diese musst du in der Regel nicht aufwändig mit Heringen sichern. Das spart dir nicht nur Arbeit, sondern vor allem Platz beim Aufbau. Das wieder macht dir die Wahl des Lagerplatzes einfacher. Wenn du hingegen einen Zelttyp wählst, bei dem das Abspannen Pflicht ist, musst du natürlich Heringe und Abspannseile einplanen. Das heißt erstens mehr Gewicht auf deinem Rücken. Zweitens brauchst du je nach Boden eventuell spezielle Heringe.

Fazit: Der Kauf eines Wanderzelts ist gar nicht so einfach. Aber doch nicht so kompliziert, wie sich das für dich gerade anhören mag. Welche Zelttypen es gibt, welche Vor- sowie Nachteile diese haben, erfährst du hier in der Übersicht. Weitere Infos zu den einzelnen Zelttypen erhältst du auf den jeweiligen Unterseiten.

Zelttypen in der Übersicht: Vom Tarp bis Geodät

Einbogenzelt
Das Einbogenzelt ist eine recht einfache Konstruktion und beruht ähnlich einer Strandmuschel auf nur einem Bogen, woher auch der Name stammt. Das Aber folgt prompt: Das Einbogenzelt ist ein echtes Zelt, also rundum geschlossen. Entsprechend bietet dir das Einbogenzelt bei Sonne oder Unwetter Schutz von allen Seiten.

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Tunnelzelt
Das Tunnelzelt setzt dagegen auf mindestens zwei (oder mehr) Bögen, die parallel zueinander stehen. Daher musst du das Tunnelzelt immer abspannen, womit du einen gewissen Platz brauchst. Davon ab bedeuten Heringe und Abspannleinen Mehrgewicht. Für gewisse Böden sind außerdem spezielle Heringe nötig.

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Kuppelzelt
Das Kuppelzelt besteht aus zwei sich kreuzenden Gestängebögen, weswegen es wie eine Kuppel oder ein Iglu – daher auch Igluzelt – ausschaut. Der große Vorteil dieses Zelttyps ist seine freistehende Konstruktion, abspannen musst du in der Regel nicht. Dafür ist das Kuppelzelt vom Platzverhältnis nicht ganz so üppig.

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Geodät
Das Geodätzelt bzw. einfach Geodät ist eine weiterentwickelte Version des Kuppelzelts, allerdings eher eine Option für Extremtouren oder Expeditionen. Dafür ist das Geodät mit weiteren Gestängebögen ausgestattet, die das Zelt windstabiler und somit beständiger machen. Entsprechend ist das Geodät nicht ganz billig.

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Tarp
Ein Tarp ist im Grunde gar kein Zelt, sondern lediglich eine Zeltplane in Form eines Quadrats, Rechtecks oder Trapez. Diese Plane spannst du zwischen zwei Bäumen oder auf Tarpstangen, womit du quasi ein Dach über dem Kopf hast – mehr aber auch nicht. Im Fazit ist das Tarp leicht und günstig, aber auch recht „luftig“.

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Wurfzelt
Das Wurfzelt ist ein noch recht junger Zelttyp und begeistert vor allem mit seinem extrem schnellen Zeltaufbau – in Sekunden. Dafür ist das Wurf- oder Popupzelt eher sperrig und daher nur bedingt für Wanderungen geeignet. Dennoch bietet dir dieser Zelttyp neben seinem flotten Aufbau noch einige weitere Vorteile.

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Baumzelt
Ein Baumzelt? Was kurios klingt, schaut auch in der Praxis erst einmal ulkig aus. Denn das Baumzelt ist tatsächlich ein Zelt, dass du zwischen zwei Bäumen spannst. Es hängt also frei in der Luft, weswegen dieser Zelttyp auch Hängemattenzelt heißt. Der Clou ist aber eher, dass du diesen Zelttyp in gleich drei Versionen nutzen kannst…

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Ultraleichtzelt
Das Ultraleichtzelt ist genau das, was der Name meint: ultraleicht. Zwar gibt es keine genaue Definition, doch in der Regel wiegt ein solches Zelt unter 800 g. Ein normales Zelt kommt hingegen auf gut 1,5 kg pro Person. Das Gewicht ist also der größte Vorteil des UL-Zelts, wofür du aber in anderen Bereichen Abstriche machen musst.

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Biwakzelt
Auch das Biwakzelt glänzt mit wenig Gewicht – und noch weniger Platzbedarf. Kein Wunder, denn das Biwakzelt ist quasi ein geschrumpftes Tunnelzelt, in welchem du nur liegen kannst. Daher ist dieser Zelttyp recht klein bzw. niedrig gehalten. So sind Gewicht und Packmaß auf ein Minimum reduziert, was auf langen Touren ein Vorteil ist.

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Biwaksack
Noch kleiner und leichter ist der Biwaksack. Allerdings ist dieser kein Zelt mehr, sondern nur ein Überzug für deinen Schlafsack. Quasi als Notbehelf oder für ein einfaches Biwak. Üppigen Komfort darfst du vom „Bivi“ daher nicht erwarten. Dafür punktet der Biwaksack mit anderen Vorteilen. So wiegen gute Modelle weniger als 200 g.

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Pyramidenzelt
Das Pyramidenzelt oder kurz Mid ist das, was der Name schon sagt: eine Pyramide. Bloß halt in Form eines Zelts. Hört sich komisch an, bringt aber viele Vorteile mit. Zum Beispiel eine sehr hohe Windstabilität. UL-Trekker freuen sich zudem über wenig Gewicht und kleine Packmaße. Mehr noch: Mids erlauben ein Feuer – im Zelt.

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Lavvu & Tipi
Auch das Lavvu und Tipi zählt zu den Mids. Das große Aber folgt prompt: Lavvus und Tipis sind rund denn vier- oder rechteckig. Der große Vorteil bleibt allerdings: Im Lavvu und Tipi kannst du Feuer machen, womit diese Zelte bestens für den Winter geeignet sind. Außerdem sind die Zelte eine tolle Option für Familien und Gruppen.

>>> mehr Infos zum Lavvu & Tipi

Automatikzelt
Das Automatikzelt begeistert vor allem mit seinem flotten Auf- sowie Abbau, den du selbst als Newbie nach zwei drei Mal „Üben“ beherrschst. Dabei ist das Quick-up-Zelt eigentlich ein Kuppelzelt, das mit einem speziellen Federmechanismus gepimpt ist. Eben dieser erlaubt das schnelle Auf- und Abbauen, birgt aber auch Nachteile…

>>> mehr Infos zum Automatikzelt

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